Elferrat

Geschichtliches zum Elferrat

Der Begriff Elferrat wurde mit der Rheinischen Karnevalsreform 1823 eingeführt und hat seine Wurzeln in der Besetzung der linksrheinischen Region durch Frankreich nach der Französischen Revolution. Französisch wurde Amtssprache, es galten französische Gesetze und Gerichtsbarkeit. Im Zuge der Revolution hatte dies aber auch die Bürgerrechte gebracht, mit einer gewissen Redefreiheit und einer Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz.

Mit der Niederlage Napoleons hatte dieses ein Ende, und es kam zur Restauration des Absolutismus.In Mainz waren die Österreicher und Preußen gemeinsam die Militärmacht.

Köln,die einst freie kaiserliche Reichsstadt, kam gänzlich unter preußische Herrschaft. Von den ihrer Rechte beraubten Bürgern wurde die Elf im Geiste der Französischen Revolution als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins.

ELF lässt sich aber auch aus den Anfangsbuchstaben der Losung der Französischen Revolution bilden:E für Egalité (Gleichheit), L für Liberté (Freiheit), F für Fraternité (Brüderlichkeit).

Der Elferrat verstand sich in den Ursprüngen also als ein Rat im bürgerlich-demokratischen Geiste, versteckt unter der Narrenkappe und wie es sich gehört, besteht ein Elferrat nur aus Männern damals und heute.

Heute repräsentiert der Elferrat bei allen Sitzungen, Auftritten und Umzügen.Aber auch außerhalb der närrischen Zeit sind Elferratsmitglieder aktive Mitglieder. Es ist ein Privileg ein Elferratsmitglied zu sein. Obwohl man auf Sitzungen 11 Mitglieder des Elferrats auf der Bühne sehen kann, besteht unser Elferrat aus einer größeren Anzahl, da einige auch aktiv auf der Bühne stehen.

Ihr Ansprechpartner...

...bei Fragen zum Elferrat.

Sitzungspräsident

Helmut Stettler

E-Mail: hstettler@mc-v.de